Wann die Registrierung fällig wird
Die Klassiker: Ware liegt in einem niederländischen Lager — das Fulfillment-Lager eines Marktplatzes zählt voll mit —, lokale Lieferungen an niederländische Kunden ausserhalb des Reverse-Charge-Rasters, Importe in eigenem Namen. Reiner EU-Fernverkauf an Verbraucher läuft dagegen über OSS aus Deutschland heraus, und B2B-Lieferungen trägt Reverse Charge.
Wie sie läuft
Die deutsche Firma registriert sich beim Belastingdienst-Büro für ausländische Unternehmen: Firmennachweise, Tätigkeitsbeschreibung, dann btw-id und der Meldetakt aus dem Steuerkalender. Für Importe steht der Liquiditätshebel Artikel 23 registrierten Ausländern über einen Fiskalvertreter offen — mit dessen Bewilligung und dessen Konditionen.
Die ehrliche Stufenleiter
Stufe eins: OSS aus Deutschland. Stufe zwei: die Registrierung mit Fiskalvertretung. Stufe drei: die eigene BV — mit eigener Artikel-23-Bewilligung, lokalem Auftritt und der Strukturwelt dahinter. Ab strukturellem Import- oder Lagervolumen rechnet Stufe drei fast immer; die Kosten der Tür stehen in was eine BV kostet.