Niederlande oder Großbritannien: nach dem Brexit.
London bleibt London: Common Law, tiefe Kapitalmärkte, Tempo bei der Gründung, null Quellensteuer auf Dividenden. Seit dem Handelsabkommen (TCA) verläuft zwischen UK und EU aber eine echte Zollgrenze — und die EU-Rollen wanderten vollständig auf die EU-Seite. Der faire Vergleich.
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| Großbritannien | Niederlande | |
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 25 % Hauptsatz; 19 % bis £50.000 | 19 % bis 200.000 €, 25,8 % darüber |
| Dividende nach draußen | 0 % Quellensteuer | 15 % Standard, 0 % an qualifizierte EU-Mütter |
| EU-Grenze | Zollanmeldungen beidseitig, Einfuhrumsatzsteuer, Präferenznachweise | Binnenmarkt — die Grenze entfällt |
| EU-Rollen | Wanderten auf die EU-Seite: Einführer, GPSR, EPR, CBAM, Lizenzpass | Eine BV füllt jede Rolle |
| Kapital | Tiefe Märkte, vertraute Deal-Praxis | BV als EU-Tochter in UK-Strukturen etabliert |
Der ehrliche Kern: ein britisches Geschäft gehört in eine britische Gesellschaft — Heimatmarkt zuerst. Ein Europa-Geschäft verlangt seit dem Brexit eine EU-Gesellschaft für Zoll, Umsatzsteuer und die gewanderten Rollen. Gruppen mit beiden Märkten fahren beides: UK-Basis oben oder daneben, die niederländische BV als EU-Zwilling — mit Rotterdam, der Artikel-23-Verlagerung und dem Lizenzpass. Für deutsche Unternehmer, die zwischen London und dem Kontinent wählen, zählt zusätzlich die Nähe: Substanz eine Autostunde entfernt statt hinter dem Kanal.
Stand: 2026 · geprüft am 13. August 2026
Häufige Fragen.
UK oder Niederlande — wo gründen?
Heimatmarkt zuerst: ein britisches Geschäft gehört in eine britische Gesellschaft. Ein Europa-Geschäft braucht eine EU-Gesellschaft für Zoll, Umsatzsteuer und die EU-Rollen, die der Brexit auf die EU-Seite verschoben hat. Gruppen mit beiden Märkten fahren beides — UK-Basis plus BV als EU-Zwilling.
Welche EU-Rollen liegen für eine UK-Gesellschaft außer Reichweite?
Der EU-Einführer, die verantwortliche Person für Produktsicherheit (GPSR), Verpackungsregistrierungen (EPR), der CBAM-Anmelder und die EU-Lizenzpässe für Zahlungen und Krypto — alle verlangen EU-Ansässigkeit. Verkaufen bleibt möglich; die Rollen füllt die EU-Gesellschaft.
Wie vergleichen sich die Steuerketten?
UK: 25 % Hauptsatz, 19 % bis £50.000, null Dividendenquellensteuer. Niederlande: 19 % bis 200.000 €, dann 25,8 %, Beteiligungsbefreiung auf Dividenden und Verkauf, null Standardquellensteuer auf Zinsen und Lizenzen. Auf EU-Gewinn rechnet die niederländische Kette meist günstiger, auf UK-Gewinn die britische.