Zuerst: was davon dir gehört
Kam das Geld brutto von ausländischen Plattformen, steckt darin die Steuer. Rechne mit 35 bis 40 Prozent als Rücklage, bevor du irgendetwas verplanst. Erst der Rest ist Verfügungsmasse — die Einrichtung dafür steht in Banking in Amsterdam.
Die Aufteilung
- Puffer: sechs Monate volle Lebenshaltungskosten, getrennt von der Steuerrücklage. Für die meisten sind das 15.000 bis 25.000 Euro.
- Struktur: Gründung von BV (die niederländische Variante der GmbH) und Holding, jährliche Buchhaltung, Beratung. Ein überschaubarer vierstelliger Betrag, der sich ab diesem Gewinnniveau schnell zurückverdient.
- Ausrüstung und Wachstum: was den Umsatz des nächsten Jahres trägt, mit Rechnung und als Betriebsausgabe.
- Anlage: was übrig bleibt, breit gestreut und langfristig.
Warum sich die Struktur hier rechnet
Bei 100.000 Euro Gewinn zahlt eine Gesellschaft 19% Körperschaftsteuer, und der Gewinn arbeitet danach weiter. Als Einzelunternehmer landet derselbe Betrag in Box 1 (der niederländischen Steuer auf Gehalt und persönliches Einkommen) mit einem Spitzensatz von 49,5%. Der Unterschied wächst mit jedem Jahr, in dem Geld in der Gesellschaft bleibt.
Ein mehrjährig mit der Steuerbehörde vereinbartes niedrigeres übliches Gehalt, kombiniert mit einem Darlehen von bis zu €500.000 aus der eigenen BV, spart in der Wachstumsphase rund €18.000 bis €20.000 pro Jahr.
Was danach kommt
Ab 250.000 Euro stellt sich die Frage, ob Vermögen privat oder in der Holding wächst: privat oder über die Gesellschaft. Die ganze Leiter mit allen Beträgen steht in der Geldleiter, und der Aufbau selbst in hier anfangen.